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IT-Nachrichten für Kerpen und Umgebung:
Sicherheitsbericht vom 02.03.2017




bsi

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn die Tage wieder lnger werden und die Temperaturen steigen, ist es
Zeit fr den Frhjahrsputz! Auch ein digitaler Begleiter wie das
Smartphone muss in regelmigen Abstnden entrmpelt und auf den neusten
Stand gebracht werden. Neben den aktuellen Updates und
Sicherheitshinweisen rund im Ihre digitale Welt, hat BSI fr Brger eine
Checkliste fr den Frhjahrsputz auf Ihrem Handy zusammen gestellt. Lesen
Sie auerdem Neues rund um das Thema IT-Sicherheit bei internetfhigen
Gerten und Spielzeugen.

Wir wnschen Ihnen eine spannende Lektre.

STRENFRIEDE
1. Spam-Mail: Geflschtes Saturn-Gewinnspiel

Verlockende Gewinnspiele, falsche Geldgeschenke, diese Woche angeblich im
Namen von Saturn: Die E-Mail mit der Betreffzeile Sie haben noch ein
paar Tage Zeit, Ihren Saturn Preis zu besttigen lockt mit einem
Saturn-Gutschein im Wert von 200 Euro. Dahinter versteckt sich natrlich
kein realer Gewinn, vielmehr kassieren Internet-Betrger von
Teilnehmenden Geld z.B. durch Telefonkosten ein. Einen Gutschein wird es
nicht geben, beschreibt onlinewarnungen.de. Das BSI empfiehlt
grundstzlich fr solche oder hnliche E-Mails: Auf keinen Fall
antworten! Auf keinen Fall einem Link folgen! Auf keinen Fall einen
Dateianhang ffnen! Diese Spam-Mail sollte daher mglichst ignoriert und
gelscht werden. Mehr Informationen zum Umgang mit
Spam-E-Mails (siehe Hyperlink)
auf BSI fr Brger.
Zum Artikel auf Onlinewarnungen.de: Vorsicht Abzocke:
E-Mail mit Saturn-Gutschein ist Kostenfalle (mit
Beispielbild) (siehe Hyperlink)

2. DDoS-Attacken: Vernetzte Gerte im privaten Haushalt

Die fortschreitende Vernetzung von Haushaltsgerten ber das Internet,
das sogenannte Internet der Dinge, kurz IoT, bringt Vorteile, aber ebenso
neue Herausforderungen fr die IT-Sicherheit auch fr den
Privatanwender. Denn Cyber-Kriminelle knnten ber die privaten Gerte
Botnetze errichten und mit Distributed Denial of Service Attacken
(DDoS-Attacken) komplette Webseiten, aber auch Systeme lahm legen. Diese
Angriffe kommen laut einer aktuellen Studie der Sicherheitsfirma Link 11
immer hufiger vor und werden auch fr die Allgemeinheit grundlegende
Folgen haben, wie heise.de berichtet. Prfen Sie daher immer genau , ob
das Internet fr die Nutzung des Gertes notwendig ist. Oder bestimmen
Sie selbst, wann und wie lange zum Beispiel Ihr
Smart-TV (siehe Hyperlink)
mit dem Internet verbunden ist. Mehr Informationen zu
DDoS-Service Attacken und Botnetzen
(siehe Hyperlink)
finden Sie auf BSI fr Brger.
Zum Artikel auf heise.de: DDoS-Untersuchung: Angriffe
werden zum Problem fr die
Allgemeinheit (siehe Hyperlink)

3. Datenleck: Internetfhige Puppen oder Teddies geben Daten preis

Zuletzt wurde die internetfhige Puppe Cayla von der Bundesnetzagentur
vom Markt genommen, weil unbemerktes Mithren und Aussphen persnlicher
Informationen grundstzlich mglich ist. Jetzt wurde bei einem
internetfhigen Teddy der Firma Spiral Toys ein Datenleck mit zwei
Millionen Sprachaufnahmen von Kindern und Eltern bekannt. Alle Daten von
insgesamt 800.000 Nutzern waren im Netz frei zugnglich. Egal ob es um
Spielzeug oder andere vernetzte Gerte geht: Sie sollten
Ihr WLAN gegen Zugriff von Dritten
(siehe Hyperlink)
absichern.
Zur Pressemeldung der Bundesnetzagentur vom 17.02.2017:
Bundesnetzagentur zieht Kinderpuppe Cayla aus dem
Verkehr (siehe Hyperlink)
Zum Artikel auf heise.de: Cloudpets: 2,2 Millionen
Sprachdateien von Kinderspielzeug offen im Netz
(siehe Hyperlink)


SCHUTZMASSNAHMEN
4. Foxit Reader: Sicherheitsupdate

Foxit Reader ist ein Viewer zum Anzeigen von PDF-Dateien. Das BSI rt
Nutzern des PDF-Readers, die aktuellen Updates fr die Produkte Foxit
Reader und Foxit PhantomPDF zu installieren. Weiterfhrende Informationen
und Links finden Sie in der CERT-Bund
Warnmeldung (siehe Hyperlink).

5. Adobe Flash Player: Sicherheitsupdate

Neue Sicherheitsupdates von Adobe schlieen 13 kritische
Sicherheitslcken des Adobe Flash Players. Das BSI rt, die Updates
schnell zu installieren. Mit dem Adobe Flash Player werden multimediale
aktive Inhalte wiedergegeben. Das Programm ist integraler Bestandteil
zahlreicher Adobe Produkte. Weiterfhrende Informationen und Links finden
Sie in der
Warnmeldung (siehe Hyperlink).

6. Diverse Internetanbieter: Passwrter ndern

Fast vier Monate lang konnten ber ein Datenleck beim
Internetdienstleister, Cloudflare, private Informationen wie E-Mails,
Hotelbuchungen, Chats auf Dating-Websites und Passwrter aus
Passwortmanagern von auen abgegriffen werden. Auch wenn Sie Cloudflare
nicht kennen, knnten Ihre Daten betroffen sein: der
Netzwerk-Dienstleister wird unter anderem von Internetdiensten wie Uber,
Fitbit, OKCupid, Medium, Yelp, Reddit und The Pirate Bay genutzt. Laut
einem Artikel von Computerbild wird empfohlen, vorsorglich alle
Passwrter zu wechseln. Mehr zu sicheren Passwrtern finden Sie unter
(siehe Hyperlink) (siehe Hyperlink)
Zum Artikel auf Computerbild.de: Cloudbleed: Tonnenweise
Nutzerdaten im
Netz? (siehe Hyperlink)

7. G-Mail: Verschlsselt kommunizieren

Private Nachrichten zustzlich abzusichern, ist der Wunsch von vielen. Am
Liebsten automatisch. So leicht ist es bisher nicht. Der Nutzer muss sich
aktiv selbst darum bemhen, seine Informationen zu verschlsseln. Jetzt
bietet laut heise.de auch Google mit E2EMail in einer ersten Testversion
eine Verschlsselung der G-Mail-Nachrichten an. Aber was bedeutet
Verschlsselt kommunizieren eigentlich? BSI fr Brger
hat es fr Sie
zusammengefasst (siehe Hyperlink).
Nehmen Sie sich auerdem drei Sekunden fr mehr
E-Mail-Sicherheit (siehe Hyperlink).
Zum Artikel auf heise.de: E2EMail: Google verffentlicht
PGP fr GMail als
Open-Source-Projekt (siehe Hyperlink)

PRISMA
8. Smartphone: Sicher in den Frhling

Wenn die Tage wieder lnger werden und die Temperaturen steigen, ist es
Zeit fr den Frhjahrsputz! Ebenso wie schwer zugngliche Ecken im Haus
grndlich gereinigt und nicht mehr bentigte Gegenstnde entsorgt werden,
sollten auch digitale Begleiter wie das Smartphone in regelmigen
Abstnden entrmpelt und auf den neusten Stand gebracht werden. Um keinen
Winkel zu bersehen, hat BSI fr Brger eine
Checkliste (siehe Hyperlink)
zusammengestellt.

9. IT-Sicherheit strken: Verbraucherzentrale NRW und BSI vereinbaren
Kooperation

Internetnutzer sind immer strker um sich greifenden Gefahren im World
Wide Web ausgesetzt: Cyber-Angriffe, gehackte Router, Datenlecks,
Passwortklau und veraltete Software, die Internetdieben Tr und Tor zu
Geldkonten und persnlichen Daten ffnen, halten Sicherheitsbehrden und
Verbraucherschtzer weiterhin in Atem. Das BSI und die
Verbraucherzentrale NRW haben sich nun in einem "Memorandum of
Understanding zur Frderung der Informationssicherheit von
Verbraucherinnen und Verbrauchern" zum Ziel gesetzt, Privatanwender in
Fragen der IT-Sicherheit gemeinsam zu informieren und auch deren eigene
Lsungskompetenz zu strken. Mehr Informationen finden Sie in der
gemeinsamen Pressemitteilung vom
01.03.2017 (siehe Hyperlink).

10. Starke elektronische Identitt: Personalausweis und Reisepass

Der neue Reisepass, der am 23. Februar von Bundesinnenminister Dr. Thomas
de Maizire der ffentlichkeit vorgestellt wurde, ist einer der
flschungssichersten Reisepsse weltweit. Der neue Reisepass wird ab Mrz
2017 von den Brgermtern ausgegeben. Ausgestattet mit einem
elektronischen Speichermedium erfllt der Pass nationale und
internationale Sicherheitsanforderungen. Auch die elektronischen
Fhigkeiten des deutschen Personalausweises werden ab September 2018
erweitert. Dann sind alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, den deutschen
Personalausweis fr elektronische Dienstleistungen zu akzeptieren. Mit
einem kryptographischen Verfahren auf hchsten Niveau werden alle
Datenabfragen und damit der individuelle Identittsnachweis vor dem
unerlaubten Zugriff Dritter geschtzt.
Einen Blick auf den neuen Reisepass knnen Sie in der Pressemeldung des
BMI vom 23.02.2017 werfen und sich weiterfhrend informieren:
Der neue deutsche Reisepass
kommt (siehe Hyperlink)
In der BSI Pressemeldung vom 20.02.2017 Personalausweis
bald auch elektronisch europaweit
nutzbar (siehe Hyperlink)
finden Sie Informationen zur EU-Notifizierung der Online-Funktionen des
Personalausweis.

11. Messenger-Dienste: Beliebt, aber nicht unbedenklich

ber Messenger-Apps zu kommunizieren ist einfach, funktioniert in
Echtzeit und vor allem auch in Gruppen. Was aber, wenn der
"Gesprchspartner" zum Problem wird, weil er Ihren Ruf schdigt oder Sie
schikaniert und beleidigt? Tipps zur sicheren Nutzung von Messengern und
zur Vorbeugung gegen Cyber-Mobbing hat das BSI anlsslich des
Behaupte-Dich-gegen-Mobbing-Tags zusammengestellt. Hier geht es zum
Online-Artikel Messenger-Dienste: Beliebt, aber nicht
unbedenklich (siehe Hyperlink)

SERVICE-LINE: 02429 909-904 (Mobilfunk: 0151 56657347)









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